Sabine Haag, Alfonso Maria y Campos, Lilia Rivero Weber, Christian Feest (Hg.)

 

Der altmexikanische Federkopfschmuck

 

 

Der einzigartige mexikanische Federkopfschmuck, der im Museum für Völkerkunde Wien aufbewahrt wird, hat das Interesse und die Fantasie sowohl der Fachleute als auch der breiten Öffentlichkeit erregt, seit er im Jahre 1878 vom Geologen Ferdinand von Hochstetter, dem Gründungs­direktor des Naturhistorischen Museums in Wien, entdeckt und in seiner Bedeutung erkannt wurde. Das mit Federn des Quetzals und anderer Vögel sowie zahlreichen Goldapplikationen geschmückte spektakuläre Objekt war erstmals im Jahr 1596 im Inventar der berühmten Ambraser Sammlung von Erzherzog Ferdinand II, einer der größten Kunst- und Wunderkammern jener Zeit, als „mörischer Hut“ verzeichnet worden. Im nachrevolutionären Mexiko wurde er als „Kopfschmuck Moctezumas“ zum indigenistischen Symbol der Identität des neuen Mexiko mit dem aztekischen Reich.

Der altmexikanische Federkopfschmuck ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts des Instituto Nacional de Antropología e Historia in Mexiko und des Museums für Völkerkunde Wien.  In diesem Buch diskutieren zum ersten Mal mexikanische und österreichische Wissenschaftler gemeinsam die komplexen historischen, ethnografischen und konservatorischen Fragen, die sich auf dieses herausragende Dokument aus der Zeit der spanischen Eroberung Mesoamerikas (und die 1940 in Mexiko hergestellte Nachbildung) beziehen.

Mit Beiträgen von Ernst Bauernfeind, Christian Feest, Salvador Guilliem Arroyo, Martina Kaller, Melanie Korn, María Olvido Moreno Guzmán, María de Lourdes Navarijo Ornelas, Bertina Olmedo Vera, Lilia Rivero Weber, Nelly M. Robles García, und Gerard van Bussel.

 

Erhältlich in broschierter Ausgabe (deutsch oder spanisch) und gebundener Ausgabe (spanisch).

 

Der altmexikanische Federkopfschmuck

 

16,90 € Softcover   ISBN 978-3-9811620-5-9

 

2012

viii+152 Seiten, 22 x 29 cm

216 Farb- und Schwarzweißabbildungen

Anmerkungen, Literaturverzeichnisse

 

Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Museum für Völkerkunde Wien (KHM) und
dem Instituto Nacional de Antropología e Historia, México

 

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